Begehbaren Kleiderschrank einrichten: Unsere 5 Tipps
Ein begehbarer Kleiderschrank ist mehr als ein zusätzlicher Raum für Kleidung. Er ist ein Ort der Ordnung, der Übersicht und der täglichen Routinen. Damit er langfristig funktioniert, braucht es eine klare Planung! Das Ziel: sinnvolle Zonen und eine funktionale Gestaltung, die Ruhe ausstrahlt. Hier ist nicht die Quadratmeteranzahl entscheidend, sondern die Struktur. Mit unseren fünf Tipps entsteht ein begehbarer Kleiderschrank, der den Alltag erleichtert und sich selbstverständlich in Ihr Wohnkonzept einfügt. In unserem MöbelFirst-Magazin stellen wir Ihnen heute vor, worauf es dabei ankommt.
FAQ: Begehbaren Kleiderschrank einrichten
Wie groß sollte ein begehbarer Kleiderschrank mindestens sein?
Ein begehbarer Kleiderschrank benötigt vor allem ausreichend Bewegungsfläche. Ein Durchgang von rund 90 Zentimetern sorgt dafür, dass der Raum komfortabel nutzbar bleibt.
Wie ordnet man Kleidung im begehbaren Kleiderschrank sinnvoll?
Kleidung sollte nach Nutzungshäufigkeit sortiert werden. Häufig getragene Stücke gehören in den direkten Greifbereich, saisonale oder besondere Teile weiter oben oder außen.
Sind offene Schranksysteme im Ankleidezimmer empfehlenswert?
Offene Schranksysteme schaffen Übersicht und wirken leicht. In Kombination mit geschlossenen Elementen entsteht ein ruhiges und aufgeräumtes Gesamtbild.
Welche Beleuchtung eignet sich für einen begehbaren Kleiderschrank?
Eine gleichmäßige Grundbeleuchtung ist wichtig. Ergänzende LED-Leuchten in Regalen oder an Kleiderstangen verbessern die Sicht und unterstützen die Orientierung.
Wie bleibt ein begehbarer Kleiderschrank langfristig ordentlich?
Klare Strukturen, reduzierte Ordnungssysteme und regelmäßiges Aussortieren helfen, Übersicht zu bewahren und den Raum dauerhaft funktional zu halten.
1. So strukturieren Sie einen begehbaren Kleiderschrank sinnvoll
Ein funktionierender begehbarer Kleiderschrank lebt von klaren Strukturen. Statt alle Flächen gleich zu behandeln, sollten Sie den Raum logisch aufteilen. Kleidung sollte nach Nutzungshäufigkeit, Länge und Kategorie geordnet werden. Häufig getragene Stücke gehören in den direkten Greifbereich. Saisonkleidung oder besondere Teile finden weiter außen oder an eher schwer erreichbaren Stellen einen Platz. Diese Struktur schafft Übersicht und verhindert Unruhe.
Bewährt hat sich eine Gliederung nach:
Neben Ordnung und Gestaltung spielt Ergonomie im begehbaren Kleiderschrank eine zentrale Rolle. Ein Raum kann noch so schön geplant sein – wenn er im Alltag nicht bequem nutzbar ist, verliert er schnell an Wert. Entscheidend sind Griffhöhen, Zugänglichkeit und eine intuitive Anordnung. Kleiderstangen sollten so positioniert sein, dass sie ohne Hilfsmittel erreichbar bleiben. Zu hoch platzierte Elemente führen dazu, dass Bereiche kaum genutzt werden und wertvoller Stauraum verloren geht.
Auch Schubladen verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie sollten leichtgängig sein und sich vollständig öffnen lassen, damit der Inhalt sofort sichtbar ist. Soft-Close-Systeme erhöhen den Komfort und sorgen für eine ruhige Nutzung. Gerade in den frühen Morgenstunden oder am Abend macht sich diese Qualität bemerkbar. Türen, die sanft schließen, tragen zur entspannten Atmosphäre bei.
Ein weiterer Aspekt ist die Orientierung im Raum. Klare Sichtachsen und eine logische Abfolge der Schrankelemente erleichtern die Nutzung. Wer seinen begehbaren Kleiderschrank täglich nutzt, profitiert von festen Abläufen. Kleidung findet sich dort, wo man sie erwartet. Das reduziert Hektik und schafft Struktur im Alltag.
Nicht zuletzt sollte auch die Zukunft mitgedacht werden. Flexible Schranksysteme lassen sich an veränderte Bedürfnisse anpassen, etwa bei einem wachsenden Kleidersortiment oder neuen Nutzungsgewohnheiten. Höhenverstellbare Böden oder modulare Elemente sorgen dafür, dass der begehbare Kleiderschrank langfristig funktioniert. So wird er zu einem Raum, der sich mit Ihrem Leben verändert und dauerhaft Mehrwert bietet.
2. Offenes Schranksystem: Bewegungsflächen und Proportionen bewusst planen
Ein begehbarer Kleiderschrank sollte nicht vollgestellt wirken. Bewegungsfreiheit ist entscheidend für Komfort und Alltagstauglichkeit. Zwischen den Schrankelementen sollte ausreichend Platz bleiben, um Türen zu öffnen, Kleidung zu entnehmen und sich umzudrehen. Auch schmale Räume lassen sich gut nutzen, wenn Proportionen stimmen und der Grundriss klar bleibt.
Besonders wichtig sind:
Diese Faktoren sorgen dafür, dass der Raum nicht nur Stauraum bietet, sondern angenehm nutzbar bleibt.
3. Ankleidezimmer: So setzen Sie Licht, Spiegel und Materialien gezielt ein
Licht spielt in einem Ankleidezimmer eine zentrale Rolle. Eine gleichmäßige Grundbeleuchtung mit großen Lampen sorgt für Orientierung. Zusätzliche Lichtquellen in Regalen oder an Kleiderstangen verbessern die Sicht. Spiegel sind mehr als funktional. Denn: Sie reflektieren das Licht und lassen den Raum so größer wirken. Materialien beeinflussen die Atmosphäre zusätzlich. Helle Oberflächen öffnen den Raum, matte Materialien wirken ruhig und hochwertig.
Die Kombination aus Licht, Spiegeln und Materialien entscheidet darüber, ob der begehbare Kleiderschrank technisch oder wohnlich wirkt. Ziel ist ein Raum, der Übersicht schafft und gleichzeitig Ruhe ausstrahlt.

4. Ordnungssysteme in Schrankzimmern reduzieren
Zu viele Ordnungshilfen in einem Ankleidezimmer können schnell unruhig wirken. Besser sind wenige, durchdachte Systeme, die sich wiederholen. Einheitliche Schubladeneinsätze, zurückhaltende Boxen und klare Linien sorgen für ein harmonisches Gesamtbild. Accessoires wie Gürtel, Schmuck oder Schals benötigen feste Plätze, sollten aber nicht dominieren.
Eine reduzierte Ordnung hilft dabei, den Überblick zu behalten und den begehbaren Kleiderschrank auch visuell ruhig zu halten. Weniger Systeme bedeuten oft mehr Klarheit.
5. So gestalten Sie Ihren begehbaren Kleiderschrank wohnlich
Ein begehbarer Kleiderschrank darf Teil des Wohnraums sein. Das ist ausdrücklich gewollt. Eine Sitzbank, ein Hocker oder ein dezentes Lichtobjekt erhöhen den Komfort und machen den Raum persönlicher. Auch kleine Akzente wie eine Pflanze oder ein Bild sind erlaubt. Achtung: Diese sollten die Ordnung nicht stören. Wichtig ist Zurückhaltung. Der Raum soll nicht dekorativ überladen wirken, sondern ruhig und ausgewogen.
Unser Motto: Wohnlichkeit entsteht durch Details, nicht durch Dekoration. Ein begehbarer Kleiderschrank funktioniert dann besonders gut, wenn er sich selbstverständlich anfühlt und nicht wie ein separater Funktionsraum.
Ankleide-Zimmer: Klarheit & Struktur
Ein begehbarer Kleiderschrank braucht keine Vielzahl an Regeln, sondern klare Entscheidungen. Struktur, Bewegungsfreiheit, Licht und reduzierte Ordnungssysteme bilden die Grundlage. Ergänzt durch wohnliche Elemente entsteht ein Raum, der Übersicht schafft und den Alltag erleichtert. Wer diese fünf Tipps berücksichtigt, schafft einen begehbaren Kleiderschrank, der langfristig funktioniert und Ruhe in den Wohnalltag bringt. Für weitere Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.